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Die königliche Kapelle des heiligen Petrus und Paulus (lesen)



Klang Hintergrund: Leopoldas Digrys (organ)

Alle Panoramen dieses Objekts: Die Kirche des Heiligen Petrus und Paul (22)

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Beschreibung

Nachdem Mykolas Kazimieras Pacas sich vor der aufständischer Armee gerettet hatte, versprach er auf einem Hügel des Namens Taurus, von wo man eine schöne Aussicht hatte, eine schöne Kirche zu bauen. Bereits zur Zeit Vytautas des Großen als auch schon zu Zeiten des Fürsten Algirdas stand auf der Stelle schon eine kleine hölzerne Kirche. Am Ende des XV. Jahrhunderts ließ der Bischof von Vilnius, Taboras, die einsturzgefährdete Kirche renovieren, sie brannte jedoch 1594 wieder ab. In den Jahren 1609 bis1616 wurde eine neue hölzerne Kirche gebaut und den Lateraner-Kanonikern übergegeben. In der Zeit von 1655 bis1661 wurde die Kirche von den Russen vollkommen zerstört.

Nach dem Entwurf der italienischen Architekten J. Saoro und G. Frediani begann 1668 der Wiederaufbau. Die Mauerarbeiten wurden 1676 beendet. Die Arbeiten im Inneren der Kirche wurden von den Bildhauern Giovanni Galli aus Rom und Pietro Perti aus Mailand ausgeführt. Petri gestaltete die Figuren und Köpfe, Galli die Blumen und Ornamente. Sie haben zusammen mehr als 2000 Figuren geschaffen. Der italienischer Maler Martino de Alto Monti aus Rom malte die Fresken. Die Kirche wurde 1701 eingeweiht. Der Stifter übergab die Kirche den Lateraner-Kanonikern, für die an der Kirche1676 bis 1682 ein großes Kloster gebaut wurde. Nachdem die Canonisten ausgewiesen wurden (von den Russen), wurde das Kloster als Kaserne benutzt.1862 starb M.K. Pacas und wurde wunschgemäß unter der Türschwelle der Kirche bestattet. Auf der Gedenktafel stand die Inschrift :“Hia iacet peccator" („Hier ruht ein Sünder“). Nachdem am Ende des XVIII. Jahrhunderts ein Blitz einschlug und die Gedenktafel zersplitterte, wurde sie über der Tür eingemauert. 1803 erneuerten die Bildhauer Nicolae Piano und Giovanni Beretti aus Mailand das Innere. Sie begannen mit dem Bau des großen Altars, wegen fehlender Finanzierung wurden die Arbeiten jedoch nicht beendet. Es wurde nur eine schiffsförmige Kanzel fertiggestellt. Die Kirche wurde mehrfach restauriert und ist jedoch bis heute nicht groß geändert. Während des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1942, wurde die Kirche teilweise zerstört. 1944-1946 wurde die zentrale Kuppel restauriert und 1954 auf Veranlassung des Priesters Mykolas Tarvydas das Dach gedeckt. 1968 bekam Kirche eine Heizung versehen. 1964 bis 1974 wurde die Außenseite der Kirche und 1984 auch das Innere der Kirche restauriert. Diese Kirche ist das größte Meisterwerk des Barocks nicht nur in Vilnius, sondern auch in den gesamten Baltischen Staaten.

Über dem großen Altar befindet sich ein Gemälde von P. Smuglevi č ius. Auf der linken Seite des Presbyteriums auf dem Altar steht eine wundertätige Figur Jesu „Ecce homo“, („sehe den Menschen“) die aus der Kirche des Herrn Jesu hierher gebracht wurde, als die Kirche in eine orthodoxe Kirche umgewandelt wurde. Diese Figur hat der Papst Inocentas XII. im Jahr1700 aus Rom den Trinitariern geschenkt. Auf der rechten Seite hängt ein Christusbild, genannt „ der Dunkle“. 1902 wurde das Bild über dem Portrait des Pacas an die Wand gehängt, und an seine alte Stelle wurde die Figur des Heiligen Pran c iškus gestellt.

In dem linken Schiff befindet sich ein Altar mit dem Bild der mildtätigen Mutter Gottes. Es ist eine Kopie eines Bildes aus Italien, und wurde als Geschenk für die Kirche von Jurgis Tiškevičius im Jahr1653 hierher gebracht. Es war das Jahr, in dem hier die Pest herrschte. In dieser Kirche wurden zeitweilig die Gebeine des heiligen Kazimieras beherbergt. Erst im Jahr 1989 wurden sie in die Kapelle des Heiligen Kazimieras der Archikathedrale zurückgegeben.

Standorte der Kapellen: Auf der linker Seite: 1. Die Kapelle des Heiligen Augustinas. 2. Die Kapelle der Könige 3. Taufkapelle ( am Eingang). Auf der linker Seite: 1. Die Kapelle der heiligen Uršule (Ursula.) 2. Die Ritterkapelle. 3. Die kleine Kapelle Rotundo (am Eingang).

Vytautas Šiaudinis

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